Als ich gestern nachmittag nach Hause kam und eigentlich meine Ruhe wollte, klingelte es und ich wurde von einem überaus freundlichen und nervigen Menschen beglückt: einem Vertreter. Also wenn wir alle mal scharf nachedenken, hat jeder von uns schon mal einen gesehen oder wurde sogar mal zu einem dieser bervigen Gespräche auserkoren.
Einmal losgelassen ist diese Spezies Mensch nämlich schwer wieder weg zu kriegen. Änlich eines Saugnapfes, halten sie sich solange fest, bis du völlig genervt irgentetwas unterschreibst. 2 Wochen später kommt dann ein Brief folgenden Inhalts: “Herzlichen Glückwunsch!! Sie haben eine 5 Millionen schwere Lebensversicherung über ihren Hamster abgeschlossen. Bitte bezahlen Sie ihre erste Rate von 10 000 Euro innerhalb der nächsten 3 Tage.” Und dann sitzt man erst mal da und denkt sich, dass man den Preis übersehen haben müsste. Tja Pech gehabt, dann ist es nämlich zu spät. Es ist daher ratsam entweder genau zuzuhören oder wie ich auch, dir das ganze kurz anhören und ihn wieder rausschmeißen.
Für die, die es noch interessiert, es gäbe in der Hinsicht mal ein nettes Experiment: Besorgen Sie sich von einem Bekannten die Gesprächsvorlage( auch im Internet zu finden!), die ein solcher Vertreter auch immer bekommt, nehmen Sie sich einen Freund mit und testen Sie, wer den armen Menschen wohl zuerst mit unerwarteten und blöden Fragen in den Wahnsinn treibt.
Spaß und Erfolg garantiert!!
Yin und Yang, Philosophie und eine uralte Kultur: damit fasziniert China viele Touristen auf der ganzen Welt. Doch viel von ihnen wissen gar nicht, welchen Preis die Einwohner bezahlen müssen, damit wir gemütlich durch ihr Land reisen dürfen.
Fast täglich sind in den Nachrichten und Zeitungen neue Bilder, die Demonstrationen zeigen, die gegen die Unterdrückung Tibets kämpfen, und von ihren oft blutigen Folgen. Demonstranten in China werden verhaftet und müssen büßen, oft mit dem Leben. Was ihre Straftat ist? Das was die meisten Menschen auf der Welt als eines ihrer fundamentalen Rechte ansehen: der Wille die freie Meinung zu sagen und für sie einzustehen.Eines der edelsten und wichtigsten Menschenrechte auf fast der ganzen Welt wird in China ignoriert und bestraft. Und das nicht nur mit fadenscheinigen Begründungen, sondern auch einfach so aus Lust und Laune heraus. Eine weniger bekannten Tatsache: In China existiert seit den 50ger Jahren eine lose Organisation, die Falun Gong. Das ist eine Schule, die die chinesische Philofophie des Qigong vermittelt. Ihre Mitglieder treffen sich ungeordnet um zu meditieren und inneren Frieden durch einen gesunden Körper zu finden. Ihre Aktivitäten begrenzen sich auf ruhige Körperübungen um sich fit zu halten und in Einklang mit sich und der Umwelt zu kommen.
Durch ihre lose Gruppierung wurde das Falun Gong schnell in China weit verbreitet und hatte 1999 60 Millionen Mitglieder. Dies erschein der Regierung eine Gefahr zu sein. Was für eine Gefahr? Das war nicht so ganz klar. Klar ist nur, das die Fakun Gong über Nacht verboten wurde und ihre Mitglieder als Straftäter verfolgt. Erst kürzlich sind die Konsequenzen dieser Missachtung von recht bekannt geworden:
Die Gefangenen werden in Arbeitslager gebracht und dort wie Tiere gehalten. Wer versucht zu protestieren, wird psychisch und physisch gefoltert. Eine Augenzeugin berichtet, dass sie in der Untersuchungshaft in Hungerstreik trat. Daraufhin wurde sie zwangsernährt mit Kot und Urin, welches ihr mit einem überdimensionierten Schlauch in die Nase eingeführt wurde. Die gesunden Menschen, die in die Arbeitslager gebracht werden, dienen den Krankenhäusern als lebende Organspender. Ihnen werden nach und nach die Organe entfernt bis sie sterben, ihre Körper werden entsorgt. Kein Wunder also dass China eine der höchsten Raten der Todesstrafen auf der ganzen Welt hat.
Und so ein Land darf die Olympischen Spiele austragen, die eigentlich eine Symbol für eine friedliche Zeit sein sollten!
Nein danke!
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